Weihnacht - Dezember 2016 - Leben–Natur–Raum

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Bald schon feiern wir wieder Weihnachten, das Fest von Christi Geburt. Es fällt zeitlich zusammen mit der Wintersonnenwende. Modranecht (Mutternacht) ist das frühere Fest, wo in der finsteren Erde, in der dunkelsten Nacht das Sonnenkind wieder geboren wird. Das Licht der Welt kehrt zurück. In allen Kulturen auf der Erde finden wir Rituale und Feste, die diese zyklische Wiederkehr der Sonne feiern.

 

Auch heute spüren wir die Auswirkungen der immer dunkler werdenden Zeit. Die Natur nimmt uns mit in die Dunkelheit und dann in die Wiedergeburt des Lichts. Und es ist eine sanfte Lektion für uns alle. Eines ist das Auf und Ab des Lichts, eine Bewegung wie die schweren und frohen Zeiten im Leben. Das Andere lässt uns erleben, wie es auch nach einer schweren und dunklen Zeit wieder hell werden kann. Das ist die Hoffnung, die uns Zuversicht und Kraft gibt, wie ich sie im letzten Newsletter schon angesprochen hatte. Doch heute möchte ich einen Schritt weiter gehen.

 

Sind wir in einer schweren und herausfordernden Zeit, ist unser Leben gerade sehr bedrückend, dann ist es in den meisten Fällen hilfreich, jemanden zu finden, die oder der uns begleitet. Sei dies eine gute Freundin, ein Coach oder ein Therapeut. Solche Menschen zünden uns in der Dunkelheit ein Licht an. Doch all dies wird uns nicht wirklich helfen, wenn wir selbst nicht wenigsten ein Fünkchen Zuversicht, Vertrauen und Mut mitbringen, diese dunkle Zeit zu überwinden. Den Weg müssen wir immer selbst gehen. Das Fünkchen, diese kleine Licht was uns immer begleitet, können wir in der jetzigen Zeit kennen lernen und erblicken. Es ist die Zuversicht, dass wir es schaffen werden, es ist das Vertrauen, dass wir die nötigen Ressourcen haben und es ist der Mut, dass wir uns ernsthaft auf den unübersehbaren Weg machen.

 

In der Aufstellungsarbeit kommt uns dabei zu Hilfe, dass wir wichtige Schritte in der Gruppe und quasi als Trockenübung machen und so die Protagonistin häufig von der Zuversicht und der Überzeugung der Repräsentanten angespornt wird. Selbst Rollen stärken, die zunächst eine Entwicklung unterbinden wollen, weil ein solches Verhalten unseren gesunden Widerstand provoziert und Kräfte mobilisiert. Deshalb ist die Gruppe auf verschiedenen Ebenen wichtig für die Aufstellungsarbeit und die Repräsentanten so wertvoll für die Aufstellung. Habe ich eben von Trockenübung gesprochen, muss ich dies jedoch etwas korrigieren, denn es ist keine Übung. Unser Gehirn und unsere Seele reagieren und verändern sich durch das, was wir erleben, sei dies im Traum oder im Tagesbewusstsein. In der Aufstellungsarbeit geht es auch um dieses Erleben, aber in einem geschützten Rahmen, der uns Schutz bietet und uns Unmöglich scheinendes ermöglicht.

 

 

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